Persönliche Schutzausrüstung
Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Die PSA umfasst alle Ausrüstungsgegenstände, die Beschäftigte vor Gefahren am Arbeitsplatz schützen.
Wichtig: PSA ist immer die letzte Maßnahme, wenn technische Lösungen nicht ausreichen.
Die Rangfolge: Das STOP-Prinzip
Bevor man PSA anzieht, muss der Arbeitgeber prüfen, ob die Gefahr anders beseitigt werden kann:
- Substitution (Gefahrstoff durch harmlosen Stoff ersetzen).
- Technische Maßnahmen (Absaugung, Schutzzaun).
- Organisatorische Maßnahmen (Zugang beschränken, Arbeitszeit begrenzen).
- Persönliche Maßnahmen (PSA tragen).
🦺 1. Grundausstattung Werkstatt
Was jeder Metallbauer braucht, sobald er die Werkstatt betritt.
- In der Werkstatt – Die Basis-Regeln (Brille, Kleidung).
- Sicherheitsschuhe Klassen – Warum S3 in der Metalltechnik Pflicht ist.
- Hautschutzplan – Schützen, Reinigen, Pflegen.
💥 2. Spezielle Gefahren
Zusätzlicher Schutz je nach Tätigkeit.
- Beim Schweißen – UV-Strahlung, Hitze und Schweißrauch.
- Atemschutz & Gehörschutz – Ab wie viel dB wird man taub? Wann FFP2 oder FFP3?
🔍 Pflichten
- Arbeitgeber: Muss PSA kostenlos zur Verfügung stellen und unterweisen.
- Arbeitnehmer: Ist gesetzlich verpflichtet, die PSA zu tragen und vor Gebrauch auf Mängel zu prüfen.